GR-Wahlen O'bipp 2016

Merci!

Unser herzliches Dankeschön allen Wählerinnen und Wählern, die mit ihrer Stimmabgabe unsere Kandidaten unterstützt haben.
Der Wahlsonntag ist Vergangenheit. Bald beginnt für die gewählten Gemeinderäte die Zukunft.
Wir wünschen allen Gewählten viel Freude, Weitsicht und ein gutes „Gschpüri“  in ihrem neuen Amt.

Die Rechnungsprüfungskommission wurde still gewählt.
Ein herzliches Dankeschön an die Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission.
Auch ihnen wünschen wir viel Freude in ihrer Tätigkeit für unsere Gemeinde.

SP Jurasüdfuss / Oberbipp

Kehrt nach den Wahlen wieder Ruhe ein? (BZ 23.10.16)

Die Gemeindewahlen in Oberbipp brachten keine Überraschungen, die SVP holt mit vier Sitzen einen klaren Sieg. Mehr...

Merci Jürg und Paul für euren Einsatz!

Herzliche Gratualtion den gewählten Gemeinderäten! Wir bedanken uns bei allen Kandidierenden für ihre Bereitschaft sich für Oberbipp einzusetzen!

Jürg gratulieren wir zu seinem guten Resultat und seiner Wiederwahl! Ebenso bedanken wir uns bei Paul für sein Engagement bei diesen Wahlen.

Alllen wünschen wir für die Zukunft viel Zufriedenheit und alles Gute!

Hier die Resultate

Liste 1 SVP
Schnyder Stephan 497
Beer Thomas 537
Obi Roger 522
Schär André 338

Liste 2 FDP
Hächler Markus bisher 240
Lanz Christian bisher (BDP) 252

Flury Reto 18
Marroncelli Gian Marco 124

Liste 3 SP
Jürg Egger 237
Paul Künzler 223

Mehr Info unter www.oberbipp.ch

Besten Dank für euer Vertrauen in die Liste 3!

Die Feuerwehr will an die Sp(r)itze / Unsere Alternative oder Ergänzung!

Berner Zeitung/Robert Grogg (Erstellt: 09.09.2016, 17:59 Uhr)
Zurück zur Normalität» – so lautete ein Zeitungstitel zu den Oberbipper Gemeinderatswahlen vor vier Jahren. Er gilt unverändert für den 23. Oktober: Die SVP will nach turbulenten Jahren wieder stärkste Partei werden.

2017 übernimmt in Oberbipp die Feuerwehr die politische Verantwortung – zu diesem Schluss kann man beim Anblick der SVP-Wahlliste kommen. Dass überhaupt gewählt werden kann, ist keineswegs selbstverständlich. Doch die Parteipräsidenten hatten sich frühzeitig zusammengesetzt und diese Losung ausgegeben. Das Resultat ihrer Bemühungen: Zehn Männer bewerben sich auf drei Listen für den Gemeinderat.
Für die SVP steigen der Bisherige Stephan Schnyder und die drei Neuen Thomas Beer, Roger Obi sowie André Schär ins Rennen. Die ersten drei sind kumuliert aufgeführt. Die Neuen sind allesamt Söhne früherer Gemeinderäte. Beer ist zudem Kommandant der Feuerwehr, Obi sein ­Vize. Auch Schnyder sass zwanzig Jahre in der Feuerwehrkommission. Mit dieser Verankerung im Dorf grenzt es schon fast an Untertreibung, wenn Schnyder als SVP-Präsident sagt: «Drei Sitze sind unser primäres Ziel.»

Sutter will nicht mehr
BDP und FDP treten wiederum auf einer gemeinsamen Liste an. Angeführt wird sie durch die ­Bisherigen Markus Hächler (FDP) und Christian Lanz (BDP). Reto Flury (FDP) und Gian Marco Marrongelli (FDP) sind beide neu. Hächler hatte sich getraut, teilweise unflätige Anwürfe an Gemeindeversammlungen zu kontern. Das könnte ihn vielleicht die eine oder andere Stimme kosten. Nicht recht vom Fleck kommt die BDP. Laut Präsident Otto Hirter habe man zwar wei­tere Interessierte gehabt. Aufgrund des herrschenden politischen Klimas im Dorf wollten sie jedoch zuwarten.
Auf der Liste SP Jurasüdfuss und Parteilose fällt auf, dass die aktuelle Vizegemeindepräsidentin Diana Sutter-Müller fehlt. Sie will wieder mehr Zeit für Beruf und Familie haben. Je acht Jahre in der Fürsorge- und Schulkommission, zwölf Jahre in der Pflegekinderaufsicht und acht Jahre im Gemeinderat seien genug. Dass neben den Wechseln im Rat zeitweise auch noch die Verwaltung verwaist gewesen sei, habe für zusätzliche Arbeit, aber auch tiefe Einblicke in interessante Geschäfte gesorgt. Als Bisheriger steht der parteilose Jürg Egger auf dieser Liste. Neu kandidiert Paul Künzler (SP).

Klare Worte
Oberbipp hat sechs turbulente Jahre hinter sich. Ausgelöst wurden die zahlreichen Wechsel durch den Unfalltod von Gemeindepräsident Ruedi Bieri 2010. ­Zuerst übernahm die FDP, dann trat sie in den Ausstand. Auch in der laufenden Legislatur trat eine Gemeinderätin zurück. Nicole Mertens (SP) fühlte sich von ihren Ratskollegen nicht ernst genommen. Im Frühjahr 2015 traten zudem Präsident Kurt ­Zobrist und André Uebelhart aus der örtlichen SVP aus. Beide kandidieren nicht mehr. Zobrist hatte dies schon im April angekündigt. Er sass sechzehn Jahre im Rat – sechs davon als Präsident .
Uebelhart nimmt kein Blatt vor den Mund: «Der zeitliche Aufwand ist wesentlich grösser als die Dankbarkeit der Bevölkerung.» Er kam 2011 für die SVP in den Rat, trat jedoch 2015 aus der Ortssektion aus. Er hatte die Kritik seiner Amtsvorgänger aus den eigenen Reihen satt. «Die Ehemaligen stehen heute nur deshalb gut da, weil sie früher nicht viel und somit kaum Fehler gemacht haben», sagt er. Als Folge davon würden heutige Sanierungsprojekte umso teurer.

Vertagte Reformen
Entzündet hatte sich der Konflikt innerhalb der SVP vor allem an der Sanierung der Mehrzweckhalle. Seit den beiden Partei­austritten blockiert die SVP die Gemeindepolitik in wichtigen Fragen. Zurückgewiesen wurde auch das Geschäft zu den Alterswohnungen.
Gar vom Gemeinderat selber kurzfristig zurückgezogen wurde die Verwaltungs- und Behördenreorganisation. Sie hätte eine Verkleinerung des Gemeinderates von sieben auf fünf Mitglieder, die Auflösung der Kommissionen und die Einführung des Geschäftsleitermodells für die Verwaltung gebracht. Vorgestellt wurden diese Pläne Ende April. Einigen war dies offenbar zu spät.

Beer oder Obi als Präsident
Eine allfällige Urnenwahl des neuen Gemeindepräsidenten ist auf den 27. November festgesetzt. Dass sie tatsächlich stattfinden wird, ist aufgrund der heutigen Ausgangslage aber nicht sicher. Wahrscheinlicher ist, dass die Weichen bereits am 23. Oktober gestellt werden. Die SVP als tra­ditionell wählerstärkste Partei hat gewissermassen ein Vorrecht auf das Präsidium.
Stephan Schnyder als einziger Bisheriger sagt jedoch bereits heute: «Ich stehe aufgrund meiner beruflichen Situation nicht zur Verfügung.» Es deutet also alles auf Thomas Beer hin. Es sei denn, Roger Obi könnte bei der Gemeinderatswahl deutlich mehr Stimmen erzielen. Da André Schär nicht kumuliert aufgeführt ist, dürfte er kaum infrage kommen.
Zu einer Urnenwahl um das Gemeindepräsidium und dessen Stellvertreter kommt es nur dann, wenn sich die Neugewählten nicht selber einigen. Bereits als still gewählt betrachten können sich die fünf ­bisherigen Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission. Vakanzen oder neue Kandidaturen waren keine zu verzeichnen. (Berner Zeitung)